Archiv der Kategorie: Hardware

Probleme mit spidev und Kernel 4.9.43

Während der Anpassungen des Buches an Raspbian Stretch mussten wir feststellen, dass die SPI-Kommunikation nicht wie gewohnt funktionierte. Seit der Kernelversion 4.9.43 kann mit folgender Zeile, nach Initialisierung der SPI-Schnittstelle, das Problem behoben werden: spi.max_speed_hz = 5000. Hierdurch wird die Taktfrequenz des Serialclock-Signals auf 5 kHz begrenzt. Die Ursache für diese notwendige Änderung ist uns auch noch nicht ganz klar. Möglicherweise wird dieses Problem mit einem späteren Update der spidev-Bibliothek behoben.

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Raspberry Pi 3B+

Seit ein paar Tagen gibt es ein neues Raspberry-Pi-Modell: Der Pi 3B+ sieht aus wie der 3B, ist aber etwas schneller (1,4 GHz), hat eine deutlich schnellere Ethernet-Anbindung (300 MBit/s) und ein teilweise schnelleres WLAN. Er unterstützt nun Bluetooth 4.2. Der Preis ist gleichgeblieben, der Stromverbrauch ist aber spürbar gestiegen.

Updates:

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Raspberry Pi Zero WH

Seit Mitte Januar 2018 gibt ein neues Pi-Modell, den »Raspberry Pi Zero WH« (Bildquelle: raspberrypi.org):

Foto

Der einzige Unterschied im Vergleich zum Raspberry Pi Zero W besteht darin, dass der J8-Header mit einer Steckerleiste bestückt ist (wie bei den »großen« Raspberry-Pi-Modellen, also z.B. dem Raspberry Pi 3). Das erleichtert Bastelprojekte (kein Löten erforderlich), macht den Pi Zero aber auch deutlich voluminöser.

Weitere Informationen:

https://www.raspberrypi.org/blog/zero-wh

Das smarte Namensschild mit Papirus

Zum Abschluss von Abschnitt 17.7 unseres Buches kündigten wir Ihnen ein kleines Projekt mit dem PaPiRus-ePaper-Display an: »Das smarte Namensschild«

Die Idee kam mir bei dem Beitrag auf raspberrypi.org über einen Bastler aus den USA, der sich ein solches Namensschild gebaut hat. Ich fand die Idee toll, die Umsetzung jedoch etwas sehr klobig. Also habe ich Ausschau nach anderen Möglichkeiten gehalten und kam schlussendlich auf eine flachere Variante.

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Der gelbe Blitz – Unterspannungsprobleme

Seit ich den Raspberry Pi nutze kam ich immer mit USB-Netzteilen zurecht, die ich zuhause gefunden habe. In der Regel habe ich das 12-W-Netzteil des iPads genutzt. Dabei sind mir bislang keine Probleme untergekommen.

Aber seit ich mich jedoch mit RetroPie befasse fiel mir auf, dass ich dauerhaft den gelben Blitz in der rechten oberen Ecke des Bildschirms angezeigt bekomme. Dieser leuchtet auf wenn die Versorgungsspannung auf unter 4,65 V abfällt.

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Trådfri-Beleuchtungssystem von IKEA mit Linux steuern

Trådfri ist das schwedische Wort für „drahtlos“ und damit eine passende Bezeichnung für ein „smartes“ Beleuchtungssystem. Im einfachsten Fall kombiniere ich ein Leuchtmittel mit einem Aktor. Davon gibt es drei:

Eine Fernbedienung, einen Dimmer und einen Bewegungsmelder. Will ich  zusätzlich meine Leuchtmittel bequem vom Smartphone steuern, benötige ich  noch ein Gateway. Das Gateway ist eine kleine Steuerzentrale, die am  Ethernet hängt und ihre Kommandos an die Leuchtmittel funkt. Als  Protokoll kommt dabei ZigBee Light Link zum Einsatz.

Kompatible Leuchten gibt es mit den Sockeln E14, E27 und GU10, außerdem  werden LED-Panele angeboten, die an die Wand gehängt oder in Möbel  integriert werden können. Bei den meistenLeuchtmittel kann nicht nur die Helligkeit, sondern auch die Lichtfarbe von kalt- bis warmweiß angepasst werden. In der App, die es für Android und iOS gibt, lassen sich Lichtstimmungen abspeichern und schnell wieder abrufen.

Alles nett, aber nicht automatisch genug, und natürlich möchte ich das ganze System nicht per App steuern. Statt dessen möchte ich, dass das Beleuchtungssystem sich dynamisch dem Umgebungslich anpasst, also bei einsetzender Abenddämmerung etwa langsam heller wird. Wann es dunkel wird, weiß der Linux-PC, der die Daten der Photovoltaik auswertet (und natürlich tut’s ansonsten auch ein simpler Helligkeitssensor). Eben jener Linux-PC soll nun dem Ikea-Gateway Kommandos geben, die dieses wiederum an die Leuchten durchreicht.

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Update der Adafruit-Code-Sammlung

Sicherlich sind Sie bei einigen Erweiterungsboards, Sensoren oder A/D-Wandlern über die umfangreiche Code-Sammlung von Adafruit gestolpert. Diese bietet für eine Vielzahl an Bauteilen sehr einfach zu handhabende Python-Bibliotheken an.

In den ersten drei Auflagen unseres Buches haben wir auch immer mal wieder auf diese Bibliotheken zurückgegriffen.

Vor einiger Zeit hat Adafruit jedoch die Sammlung aktualisiert und sie kann nicht mehr wie gehabt genutzt werden. Damals konnten Sie die gesamte GitHub-Repo https://github.com/adafruit/Adafruit-Raspberry-Pi-Python-Code auf Ihren Raspberry Pi klonen und dort die benötigten Dateien auswählen.

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Neuer Raspberry Pi Zero W verfügbar

Seit heute (28.02.17) gibt es ein neues Mitglied der Raspberry-Pi-Familie: Der Raspberry Pi Zero W

Nachdem im vorigen Jahr, dem RasPi Zero ein Kamera-Anschluss hinzugefügt wurde (ohne Namensänderung), zeigt der Zusatz W nun an, dass der neue Zero über ein W-LAN-/und Bluetooth-Modul verfügt.

Verbaut wurde der CYW43438 Chip, welcher auch im Raspberry Pi 3 zum Einsatz kommt. Damit verfügt der neue Zero W nun über 802.11 W-LAN und Bluetooth 4.0.

Weitere Änderungen gab es nicht.

Die wichtigsten Eckdaten den Raspberry Pi Zero W lesen sich nun also wie folgt:

  • 1GHz, single-core CPU
  • 512 MB RAM
  • Mini-HDMI port
  • Micro-USB OTG port
  • Micro-USB power
  • HAT-compatible 40-pin Header
  • Composite video and reset Headers
  • CSI camera connector
  • 802.11n wireless LAN
  • Bluetooth 4.0

Das neue Modell gibt es ab sofort zu kaufen. Beispielsweise bei pihut.com oder buyzero.de

Die offizielle Ankündigung finden Sie auf der Raspberry-Pi-Webseite